Willkommen in der Koschneiderei!
Schön, dass Sie vorbeischauen! Seit vielen Jahren widme ich mich nun schon der Erforschung meiner Vorfahren in Westpreußen. Mein besonderes Augenmerk gilt dabei einer ganz speziellen Region: den Dörfern der Koschneiderei.
Geschichte erleben & Ahnen finden
Was einst als persönliche Spurensuche begann, ist heute eine umfangreiche Sammlung an Daten und Fakten rund um diese geschichtsträchtige Region. Diese Homepage soll eine Anlaufstelle für alle sein, die ebenfalls Wurzeln in der Koschneiderei haben oder sich für die lokale Geschichte interessieren.
Was Sie hier finden
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Allgemein
Koschneiderei (polnisch: Kosznajderia) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein Gebiet südöstlich der polnischen Stadt Konitz (Chojnice), das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs weitgehend von einer deutschsprachigen Bevölkerung bewohnt wurde.
Während der Zugehörigkeit des Gebiets zum Königreich Preußen bzw. später zum Deutschen Reich (von 1772 bis 1918 und von 1939 bis 1945) war die Koschneiderei ein Teil des Landkreises Konitz im Regierungsbezirk Marienwerder in der preußischen Provinz Westpreußen.

Joseph Rink: Die Koschneiderei 1926
Zur Koschneiderei gehörten die folgenden Dörfer (deutsche Bezeichnungen; heutige polnische Bezeichnungen in Klammern dahinter):
- Abrau (Obrowo)
- Annafeld (Nowa Wieś)
- Blumfelde (Niwy)
- Damerau (Dąbrówka)
- Deutsch Cekzin (Ciechocin)
- Döringsdorf (Doręgowice)
- Frankenhagen (Silno)
- Görsdorf (Ogorzeliny)
- Granau (Granowo)
- Groß Zirkwitz (Duża Cerkwica)
- Harmsdorf (Jerzmionki)
- Henningsdorf (Angowice)
- Jakobsdorf (Zamarte)
- Lichnau (Lichnowy)
- Mosnitz (Moszczenica)
- Obkaß (Obkas)
- Osterwick (Ostrowite)
- Petztin (Piastoszyn)
- Schlagenthin (Sławęcin)
- Ursprünglich gehörten zur Koschneiderei nur 7 Dörfer: Frankenhagen, Osterwick, Petztin, Deutsch Cekcin, Granau, Lichnau und Schlagenthin. In den Verzeichnissen der Starostei Tuchel vom Jahr 1565 u. 1664 bildeten diese Dörfer eine ausdrücklich erwähnte Einheit.
- Infolge der Besiedlung von Abrau mit Bauern aus Frankenhagen und Lichnau wurde dann Abrau als 8. Dorf zur Koschneiderei gezählt. Damit ist die eigentliche und ursprüngliche Koschneiderei sowohl räumlich als auch völkisch umgrenzt, d.h. deutsch, katholisch, enge verwandtschaftliche Bindungen zwischen den Bewohnern der 8 Dörfer und eine gemeinsame Sprache, derKoschneider Mundart.
- Während der Zeit des Kulturkampfes und hier insbesondere durch die Gründung des "Katholischen Volksvereins für die Koschneiderei und Umgebung" im Jahre 1872 mit Sitz in Osterwick wuchs die Koschneiderei aus ihrem räumlich begrenzten Gebiet heraus und umschloss nun auch die Dörfer Damerau, Groß Zirkwitz, Obkaß und Gersdorf. Die Bewohner dieser 4 Dörfer sind mit jenen der 8 zuerst genannten Dörfer stamm- und sprachlich verwandt. Der Begriff Koschneiderei wurde in folgenden Jahren (besonders in Zeitungen) etwas missgedeutet. Als Koschneider verstand man nun alle katholischen Deutsche der Kreise Konitz, Schlochau und Flatow.
- Seit etwa 1920 dient der Name Koschneider als Sammelname für 19 räumlich zusammenhängende Dörfer mit deutscher Muttersprache. Jetzt wurden zu den 12 vorher gennanten Dörfern auch noch hinzugerechnet: Henningsdorf, Mosnitz, Döringsdorf, Harmsdorf, Jakobsdorf, Blumenfelde und Annafeld.
Die Besiedlung ging zunächst von dem Landesherrn aus:
- Landesherr Deutsche Orden: Zinsdörfer Deutsch Cekzin, Frankenhagen, Granau, Lichnau, Osterwick, Petztin und Schlagenthin.
- Landesherr Erzbischhof von Gnesen: Erzbischhöfliche Dörfer Damerau, Obkaß und Groß Zirkwitz.
- Landesherr adelige Gutsherren: Adelige Dörfer Görsdorf, Blumenfelde, Jakobsdorf und Harmsdorf
- Landesherr Jesuiten: Jesuitendörfer Henningsdorf, Mosnitz und Döringsdorf
Historie
Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1275. Es handelt sich um eine Urkunde über die Ortschaft Damerau, und zwar ausgestellt von einem Herzog aus Pommern. Bis 1308 gehörten die Dörfer zum Besitz der pommerellischen Herzöge.
Der Deutsche Ritterorden übernahm anschließend die Regierungsgewalt über das Gebiet der Koschneiderei. Der Einfluß des Deutschen Ritterordens dauerte etwa bis 1466. In dieser Zeit wurde der Grundstein für die Besiedlung der Koschneiderei gelegt. Der damals gegründetet dörfliche und landwirtschaftliche Charakter ist neben Sprache, Religion und Deutschtum 600 Jahre lang bis in unsere Zeitrechnung erhalten geblieben.
Der Deutsche Ritterorden begann in der Zeit um 1320 bis 1360 mit einer gezielten Ansiedlungspolitik in Frankenhagen, Osterwick, Petztin, Deutsch Cekzin, Granau, Lichnau und Schlagenthin. Die Region wurde durch Waldrodungen und Trockenlegen der Sümpfe bewohnbar gemacht. Hierzu wurde die Komturei Tuchel als Verwaltungsstandort eingerichtet. Von hieraus wurden Ansiedlung der Zuwanderer und Aufteilung der neugeschaffenen und wohnbar gemachten Landstriche geregelt.
Nach den Verwüstungen der Hussitteneinfälle (1433) erfolgte eine Neubesiedlung aus der westniederdeutschen Gegend. Ihr tatkräftigster Förderer war der Konitzer Ratsherr und spätere Bürgermeister Jacob von Osnabrück, der zahlreiche neue Ansiedler aus seiner Heimat, dem Fürstbistum Osnabrück, in die entvölkerten Dörfer heranzog. Weitere Ortschaften wie Gersdorf, Harmsdorf, Jakobsdorf, Damerau, Groß Zirkwitz, Obkaß, Mosnitz, Henningsdorf, Döringsdorf entstanden und wurden von Koschneidern bewohnt.
In der Zeit von 1655-1660 fand der zweite schwedische Krieg statt mit starken Verwüstungen in den Dörfern und teilweise Entvölkerung der Dörfer. So dezimierte sich beispielsweise die Anzahl der Bauern von Lichnau von 22 auf 10.
Die vorhandenen slawischen Bewohner vermischten sich mit den deutschen Kolonisten oder die Gehöfte, die oft schlecht gebaut und unrentabel bewirtschaftet wurden, gingen ein und wurden nicht mehr saniert.
Der Deutsche Ritterorden machte keinen Unterschied zwischen Deutsch und Slawisch sprechende; er fügte alle in den staatlichen bzw. dörflichen Verband ein und stellte sie alle unter seinen Schutz. Diese Dörfer hatten somit anfangs eine gemischt sprachliche Bevölkerung.
Staatlich gehörte das Gebiet der Koschneiderei
- zunächst zum Herzogtum Pommerellen
- 1308 - 1466 zum Deutschen Ordensstaat
- 1466 - 1772 zu Polen
- 1772 - 1920 zu Preußen bzw. zum Deutschen Reich
- 1920 - 1939 zu Polen
- 1939 - 1945 zum Deutschen Reich
- seit 1945 zu Polen.
Die ältesten Funde
- Bronzezeit (bis 800 v. Chr.): Axt (Osterick), Bronzeplatte (Damerau)
- Eisenzeit (800 v. Chr. - 0): Ring (Schlagenthin)
- Römische Kaiserzeit (0 - 1.400 n. Chr.): Urnengräber, Urnen, Gefäße
Sprache
Die Sprache der Koschneider war niederdeutsch, ihre Mundart gehörte zu den süd-hinterpommerschen. Sie war innerhalb des gesamten Gebietes und darüber hinaus verhältnismäßig gleichartig, jedoch wiesen die Dörfer untereinander einige Unterschiede auf. Lautmalereien und bildhafte Ausdrücke zeugten von echtem niederdeutschen Sprachgut, das sich in vielen Sprichwörtern, Redensarten, Liedern, Märchen und Sagen zeigte.
Etymologie
Bis heute konnte Herkunft und Bedeutung des Begriffs „Koschneider/Koschneiderei“ nicht geklärt werden; es gibt verschiedene Deutungen dieses Namens. „Kopfschneider“ oder „Kuhschneider“ sind Beispiele solcher Interpretationen.
Der Name selbst taucht 1830 zum ersten Male auf, bezieht sich jedoch auf die bis 1484 zurückliegende Zeit. Es ist der Name „Koschnäwen“ und „Koschnäwjen“; Koschnäwen für die Bevölkerung, Koschnäwjen für das Land. Ein wissenschaftlicher Beweis für die Herkunft dieses Namens fehlt bis heute. Ein Erklärungsansatz von Paul Panske besagt, dass laut einer Urkunde von 1484 für die Koschneiderei der polnische Starost Koschnewski aus Tuchel zuständig war. Nach ihm sei die Bevölkerung, für die er zuständig war, als „Kosznewski-Leute“ bezeichnet worden, woraus dann der Name „Koschnäwjer“ entstanden sei. Als später dieser plattdeutsche Ausdruck gewissermaßen ins Hochdeutsche übertragen wurde, erscheint er im Jahre 1854 zum ersten Mal als Koschneider beziehungsweise Koschneiderei.
Weitere etymologische Ansätze:
Der Begriff beruhe auf dem polnischen Wort „kosa“ = Sense und „żniwiarz“ = Schnitter, Erntearbeiter, weil ihre polnischen Nachbarn gesehen hatten, daß die Deutschen richtige Bauern waren die ganze Zeit in der Erde „gebuddelt“ hätten.
Der Begriff Koschneiderei stamme vom deutschen Wort „kouzen“, welches auf polnisch „paplac“ = „plappern“ (etc) heißt. Die niederdeutschen Bevölkerung der "Koschneiderei" hatten einen von dem ihrer Mittel- oder hochdeutschen Nachbarn stark abweichenden Dialekt.
Das Schulzenamt
1751 hat Friedrich der Zweite eine "Erneuerte und verbesserte Dorf-Ordnung des Königreichs Preussen" herausgegeben, wo die Aufgaben eines Dorf-Schulzen beschrieben wurden. Zwar gehörte die Koschneiderei erst ab 1773 zu Preußen, aber die Dorf-Ordnung wird wohl auch ab dann gegolten haben.
- Sie haben den Bauern alle Königlichen- und Amtsbefehle bekannt zu machen und alle Schriftstücke zu verwahren, die ihnen zugehen.
- Die von den Bauern verlangten Scharwerkdienste bekannt zu machen und sie zu den Diensten anzuhalten.
- Die Sachen, welche in der Gemeinde wegen Pfändung, Haltung der Gehege, Bewahrung der Feuerstellen, Stege und Wege und was sonst zur Nachbarschaft gehört, sofort zu besorgen.
- Über dasjenige, was unten in dieser Dorf-Ordnung weiter vorgeschrieben ist, gebührend zu halten.
- Die Wiederbesetzung der etwa noch wüsten Dorf-Hufen oder Höfe auf alle Weise zu befördern.
- Die auf königl. Pässe verordneten Abfuhren, Wolfsjagden und andere gewöhnliche Dienste richtig zu bestellen.
- Dem Beamten von der Bauernwirtschaft zuverlässige Nachrichten zu geben und die üblen Wirte anzuzeigen, auch sich überall dergestalt treu und fleißig zu bezeigen, wie es einem geleisteten Schulzen-Eide gemäß ist.
- Diese Aufgaben werden noch in allen Einzelheiten beschrieben, u.a. heißt es, die Dorfschulzen hätten alle Jahre längstens um Michaeli (29.Sept.) bei den Bauern und Dorf-Einwohnern die Viehställe zu untersuchen. Sie sollen besonders bei den bekannten schlechten Wirten öfters visitieren und nachsehen, ob mit dem Futter gut gewirtschaftet wird und auch dafür sorgen, daß - je nach Größe des Dorfes – ein, zwei oder mehr gute Hengste gehalten werden, daß bei jedem Hofe Obstgärten angelegt sind, daß die Bauern Bienenzucht und Hopfenanbau betreiben, ihre Äcker rechtzeitig bestellt werden.
Außerdem sollen die Bauern zum Lein- und Hanfsäen, zum Flachs- und Wollspinnen angehalten werden.
Die Schulzen sind verpflichtet, auf defekte Brücken, Stege und Wege zu achten, deren Reparatur anzuordnen und die Widerspenstigen zur gebührenden Strafe anzuzeigen.
Der Schulze musste aber auch der Gefahrenabwehr dienen. Er war aufgefordert, zusammen mit dem Dorfältesten, Dorfgeschworenen oder anderen priviligierten Bewohnern von Zeit zu Zeit (alle 2 -3 Wochen) unvermutete Visitationen bei jeden Wirt vorzunehmen, um zu überprüfen, wie mit den Gefahrenquellen umgegangen wird, aus denen Brände entstehen können.
Dazu hatte die Obrigkeit mehrere Verbote ausgesprochen, u.a. das Rauchen von Tabak (?), das Dreschen bei offnem Licht in der Scheune, ungedroschenes Getreide oder Holz neben dem Ofen zu lagern, der Umgang mit glühender Asche, das Backen außerhalb von Backhäusern, das Fegen von Schornsteinen und Kaminen, das Vorhandensein von Feuerhaken, Feuereimern und Feuerleitern.
Das Schulzenamt gab es ab spätestens 1850 nicht mehr, da wurde die neue preußische Gemeindeordnung eingeführt und es gab in den größeren Gemeinden Bürgermeister und in den kleineren Gemeinden Gemeindevorsteher. Die Großgrundbesitzer jedoch fühlten sich durch die Gemeindeordnung entmachtet. Daher wurde die neue einheitliche Gemeindeordnung für ganz Preußen 1853 wieder abgeschafft und die Kompetenz zum Erlass neuer Gemeindeordnungen auf die Provinzen übertragen. Jetzt wurden in den östlichen Provinzen die Gutsbezirke eingeführt, wo der Großgrundbesitzer automatisch Vorsteher seines Gutsbezirkes war.
Persönlichkeiten
- Dr. Augustinus Rosentreter (* 13. Januar 1844 in Abrau; † 4. Oktober 1926 in Pelplin) - Bischof von Kulm
- Dr. Joseph Rink (* 18. Januar 1878 Mosnitz; † 30. Juli 1945 in Küstrin) - römisch-katholische Historiker, Studienrat und Professor, Licentiat und Doktor der Theologie und Autor
- Prof. Dr. phil. Paul Panske (* 28. Juni 1863 in Granau; † 10. Februar 1936 in Pelpin) - Domkapitular und Domherr von Peplin, Autor zahlreicher Abhandlungen über die Koschneiderei
- Prof. Johann Schweminski (* 1812 in Lichnau; † 1874 in Posen) - Oberlehrer, Autor und Wissenschaftler
Abrau (Obrowo)
- Namensvariationen: Obrowo, Abrau
- Polnischer Ortsname: Obrowo
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice), seit 1875 Tuchel (Tuchola)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Jakobsdorf (Zamarte)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice), seit 1875 Tuchel (Tuchola)
- Standesamt : Kensau (Kęsowo)
- Volksschule vor Ort : nein
- kath. Pfarrei : Lichnau (Lichnowy), seit 1870 Damerau (Dąbrówka)
- ev. Kirche : Tuchel (Tuchola)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Annafeld (Nowa Wieś)
- Namensvariationen : Nowawieś
- Namensvariationen : Nowa Wieś
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Jakobsdorf (Zamarte)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Jakobsdorf (Zamarte)
- Volksschule vor Ort : nein
- kath. Pfarrei : Görsdorf (Ogorzeliny)
- ev. Kirche : Tuchel (Tuchola)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Blumfelde (Niwy)
- Namensvariationen : Blomenfeld, Blumenfelde
- Namensvariationen : Niwy
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Jakobsdorf (Zamarte)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Jakobsdorf (Zamarte)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Görsdorf (Ogorzeliny)
- ev. Kirche : Grunau (Gronowo)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Damerau (Dąbrówka)
- Namensvariationen : Dąbrowo, Damorowo, Damerau, Bergdamerau
- Namensvariationen : Dąbrówka
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Flatow (Złotów)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Groß Zirkwitz (Duża Cerkwica)
- Amtsgericht : Zempelburg (Sępolno Krajeńskie)
- Standesamt : Groß Zirkwitz (Duza Cerkwica)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Kamin (Kamien Krajenski), seit 1870 Damerau (Dabrówka)
- ev. Kirche : Grunau (Gronowo), seit 1865 Kamin (Kamien Krajenski)
- Kirche vor Ort : Kirche des heiligen Erzengel Michael
- Friedhof vor Ort : ja
Deutsch Cekzin (Ciechocin)
- Namensvariationen : Ciechocin, Cziekczina, Deutsch Cekzyn, Deutsch Cekzin, Dützenfließ (ab 25.06.1942)
- Namensvariationen : Ciechocin
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Schlagenthin (Sławęcin)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Osterwick (Ostrowite)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Osterwick (Ostrowite)
- ev. Kirche : %
- Kirche vor Ort : Kapelle St. Martin
- Friedhof vor Ort : ja
Döringsdorf (Doręgowice)
- Namensvariationen : Deręgowice, Dorąangowicze, Döringsdorf
- Namensvariationen : Doręgowice
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Jakobsdorf (Zamarte)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Jakobsdorf (Zamarte)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Konitz (Choinice)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Frankenhagen (Silno)
- Namensvariationen : %
- Polnischer Ortsname : Silno
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Frankenhagen (Silno)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Frankenhagen (Silno)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Osterwick (Ostrowite), seit 1907 Frankenhagen (Silno)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : Kirche St. Anna
- Friedhof vor Ort : ja
Gersdorf (Ogorzeliny)
- Namensvariationen : Ogorzeliny, Gertzdorf, Jetzdorf, Gersdorf, Görsdorf (ab 1908/10)
- Namensvariationen : Ogorzeliny
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Görsdorf (Ogorzeliny)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Jakobsdorf (Zamarte)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Görsdorf (Ogorzeliny)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : Kirche S. Crucis
- Friedhof vor Ort : ja
Granau (Granowo)
- Namensvariationen : Granowo, Gronowo, Grunowo, Gronaw
- Namensvariationen : Granowo
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Groß Paglau (Pawlowo)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Groß Paglau (Pawlowo)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Lichnau (Lichnowy)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Groß Zirkwitz (Duża Cerkwica)
- Namensvariationen : Czierkwicza, Cerekwica, Groß Zirkwitz, Großzirkwitz
- Namensvariationen : Duża Cerkwica
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Flatow (Złotów)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Groß Zirkwitz (Duza Cerkwica)
- Amtsgericht : Zempelburg (Sępolno Krajeńskie)
- Standesamt : Groß Zirkwitz (Duza Cerkwica)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Kamin (Kamień Krajeński)
- ev. Kirche : Grunau (Gronowo), seit 1865 Kamin (Kamień Krajeński)
- Kirche vor Ort : S. Adalbertus
- Friedhof vor Ort : nein
Harmsdorf (Jerzmionki)
- Namensvariationen : Jerzemionka, Harmsdorf
- Namensvariationen : Jerzmionki
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Jakobsdorf (Zamarte)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Jakobsdorf (Zamarte)
- Volksschule vor Ort : nein
- kath. Pfarrei : Görsdorf (Ogorzeliny)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Henningsdorf (Angowice)
- Namensvariationen : Henigowice, Hangowice, Janowo, Henningsdorf
- Namensvariationen : Angowice
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Görsdorf (Ogorzeliny)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Henningsdorf (Angowice)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Konitz (Choinice)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Jakobsdorf (Zamarte)
- Namensvariationen : Jakobsdorf, Jakobsdorff (1789), Jakubowo, Jacobsdorf, Zamarta, Zamarte (1789), Bonstetten (ab 25.01.1909)
- Namensvariationen : (Zamarte)
- Status : ORT_GUTSBEZIRK
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Jakobsdorf (Zamarte)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Jakobsdorf (Zamarte)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Görsdorf (Ogorzeliny), seit 1929 Jakobsdorf (Zamarte)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : S. Mariae visitantis Elisabeth
- Friedhof vor Ort : ja
Lichnau (Lichnowy)
- Namensvariationen : Lichenau, Lichtnau, Lichnau, Lichtenau
- Namensvariationen : Lichnowy
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Groß Paglau (Pawlowo)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Groß Paglau (Pawlowo)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Lichnau (Lichnowy)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : St. Hedwig
- Friedhof vor Ort : ja
Mosnitz (Moszczenica)
- Namensvariationen : Mosternitz, Moszczenica
- Namensvariationen : Moszczenica
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Jakobsdorf (Zamarte)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Henningsdorf (Angowice)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Konitz (Choinice)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : S. Bartholomaei Apost.
- Friedhof vor Ort : ja
Obkaß (Obkas)
- Namensvariationen : Obkaz, Obkatz, Obkas, Hopkas, Hopkatz, Opkasz, Obkaß, Oberwalden
- Namensvariationen : Obkas
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Flatow (Złotów)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Wordel (Orzelek)
- Amtsgericht : Zempelburg (Sępolno Krajeńskie)
- Standesamt : Wordel (Orzelek)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Kamin (Kamień Krajeński), seit 19xx Damerau (Dąbrówka)
- ev. Kirche : Grunau (Gronowo), seit 1865 Kamin (Kamień Krajeński)
- Kirche vor Ort : SS. Apostel Philippus et Jacobus
- Friedhof vor Ort : ja
Osterwick (Ostrowite)
- Namensvariationen : Nowe Ostrowite, Ostrowitte, Osterwick
- Namensvariationen : Ostrowite
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Frankenhagen (Silno)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Osterwick (Ostrowite)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Osterwick (Ostrowite)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : St. Jacobus
- Friedhof vor Ort : ja
Petztin (Piastoszyn)
- Namensvariationen : Pessentin, Piastotzin, Piastoschin, Piaseczno
- Namensvariationen : Piastoszyn
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice), seit 1875 Tuchel (Tuchola)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Sehlen (Żalno)
- Amtsgericht : Tuchel (Tuchola)
- Standesamt : Reetz (Raciąż)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Reetz (Raciąż)
- ev. Kirche : Tuchel (Tuchola)
- Kirche vor Ort : nein
- Friedhof vor Ort : nein
Schlagenthin (Sławęcin)
- Namensvariationen : Slawentin, Slawęcin, Schlagentin
- Namensvariationen : Sławęcin
- Status : Landgemeinde
- Landkreis : Konitz (Choinice)
- Regierungsbezirk : Marienwerder (Kwidzyn)
- Amtsbezirk : Schlagenthin (Sławęcin)
- Amtsgericht : Konitz (Choinice)
- Standesamt : Osterwick (Ostrowite)
- Volksschule vor Ort : ja
- kath. Pfarrei : Lichnau (Lichnowy)
- ev. Kirche : Konitz (Choinice)
- Kirche vor Ort : St. Catharina
- Friedhof vor Ort : ja
Kirche Damerau (Dąbrówka)
- Name: Kirche des heiligen Erzengel Michael
- Status: Filialkirche von Kamin (Kamień Krajeński), seit dem 05.01.1892 Pfarrkirche
- Historie: In der Zeit von 1275-1333 war Damerau Eigentum der Augustiner Eremiten in Schwornigatz. In dieser Zeit ist die erste Kirche erbaut worden. Der deutsche Orden, in dessen Besitz dann die Ortschaft gelangt war, trat diese für Bischofswalde bei Schlochau 1356 an den Erzbischof von Genesen ab. Nach Errichtung der Pfarrei Kamin wurde Damerau als Filiale hiermit vereinigt und erhielt erst 1870 einen besonderen Lokalvikar. Seit dem 05.01.1892 ist Damerau eine Pfarrkirche. Die jetzige Kirche ist 1899 erbaut worden.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1870-1959 1871-1950 1870-1950 Kirche Damerau (Dąbrówka) 1960 ff. 1951 ff. 1951 ff. Mormonen 1870-1890 1871-1890 1870-1890
Kapelle Deutsch Cekzin (Ciechocin)
- Name: St. Martin (S. Martini Ep. Conf.)
- Status: Filialkirche von Osterwick (Ostrowite)
- Historie: Deutsch Cekzin, 1342 als Ort ausgetan, erhielt seine Kapelle aus Cosemin. Drei Jungfrauen Martina, Barbara und Ursula, Töchter der Martin und Joachima Kameckschen Eheleute, hatten diese kleine Kirche erbaut und mit 3 später verlorenen Hufen ausgestattet. Diese Kapelle wurde nach Deutsch Cekzin übertragen.
Kirche Frankenhagen (Silno)
- Name: St. Anna (S. Annae) / Unbefleckten Herzen der Maria
- Status: Filialkirche von Osterwick (Ostrowite), seit 1907 Pfarrkirche
- Historie: Frankenhagen hatte schon in sehr alter Zeit auf einem Hügel, “heiliger Berg” genannt, vor dem Orte eine Kapelle, die 1299 in das Dorf selbst übertragen worden war und den ersten Grund zu der zwischen der Straße und dem durch das Dorf fließenden Bach errichtet und unter Bertram von Hohenstein 1347 mit allem Notwendigen ausgestatten Pfarrkirche bildete. Die Pfarrerei gab es hier schon im Jahr 1348, im Jahr 1435 wurde sie als Filiale an den Pfarrbezirk Osterwick angegliedert. Die nicht mehr existierende Pfarrkirche der heiligen Anna wurde im Jahr 1752 am Ort des heutigen Friedhofs gebaut und war teils massiv, teils in Steinfachwerk und hatte einen Holzturm. 1889 erfolgte eine grundlegende Renovierung Im Jahr 1907 wurde die Pfarrei Frankenhagen vom Bischof Rosentreter wieder erneuert. Während des Krieges, im Jahr 1945 wurde sie zerstört. Nach dem Krieg wurde an ihrer Stelle von den Gemeindemitgliedern eine Baracke gebaut, die ein paar Jahre die Funktion der Kirche erfüllte. Am 22.08.1957 hat der Bischof, Kazimierz Jozef Kowalski, den Grundstein für die heutige Kirche geweiht. Die Kirche bekam den Titel des Unbefleckten Herzen der Maria und wurde im Jahre 1959 vom Bischof Kazimierz Jozef Kowalski geweiht.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1907-1946 1907-1983 1907-1983 Kirche Frankenhagen (Silno) 1947 ff. 1984 ff. 1984 ff.
Kirche Gersdorf (Ogorzeliny)
- Name: S. Crucis
- Status: Pfarrkirche
- Historie: Die jetzige aus Feldsteinen unter Schindeldach erbaute Kirche ist wahrscheinlich die erste nach 1338 zugleich mit der Pfarrei errichtete. Der Turm aus Holz stammt aus dem 18. Jhdt. Die Pfarrei ist am 29.06.1338 errichtet und umfaßt jetzt auch den größeren Teil der ehemaligen Pfarrei Blumfelde.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1669-1961 1754-1939 1754-1875
1884-1996
Kirche Gersdorf (Ogorzeliny) 1962 ff. 1940 ff. 1997 ff. Mormonen 1675-1711
1713-1748
1773-1842
1863-1890
1675-1711
1713-1784
1806-1911
1713-1901 Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg 1669-1904 1754-1937 1754-1875
1884-1907
Kirche Groß Zirkwitz (Duża Cerkwica)
- Name: S. Adalbertus
- Status: Filialkirche von Kamin (Kamień Krajeński)
- Historie: Groß Zirkwitz war in alter Zeit Pfarrkirche, und zwar eine der ältesten, worauf schon der Name und der Patron S. Adalbertus hindeuten.
Kirche Jakobsdorf (Zamarte)
- Name: S. Mariae visitantis Elisabeths
- Status: Filialkirche von Görsdorf (Ogorzeliny), seit 1920 Pfarrkirche
- Historie: Breitschiffig und massiv in Putzbau mit dem Bernhardinerkloster, seit 1746 durch den Kastelan von Elbing nach dem Muster der Konitzer Gymnasialkirche errichtet und am 11.07.1780 geweiht.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Mormonen 1884-1890 Kirche Jakobsdorf (Zamarte) 1884 ff. 1929 ff. 1929 ff.
Kirche Kamin (Kamień Krajeński)
- Name: Kirche der heiligen Petrus und Paul (B. Maria V. et SS. Apost. Petri et Pauli)
- Status: Pfarrkirche
- Historie: Die Pfarrei ist errichtet 1370, nachdem der Erzbischof von Gnesen die Ortschaft 1359 zur Stadt erhoben hatte. Die ältere Pfarrei in Gr. Zirkwitz wurde allmählich ganz mit ihr vereinigt, ebenso die Pfarreien Damerau, Gr. Lutau und Grunau (nach Verlust der Kirche an die Protestanten 1736). 1512 wurde die Kirche mit massiven Umfassungsmauern ergänzt, 1720 kam der Turm hinzu.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1675-1750
1773-1842
1863-1960
1680-1695
1703-1709
1713-1787
1806-1987
1713-1998
Kirche Kamin (Kamień Krajeński) 1961 ff. 1988 ff. 1999 ff. Mormonen 1675-1711
1713-1748
1773-1842
1863-1890
1675-1711
1713-1784
1806-1911
1713-1901 Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg 1675-1750
1773-1842
1863-1883
1680-1695
1703-1709
1713-1787
1806-1911
1713-1902
Kirche Konitz (Choinice)
- Name: Decollationis S. Joannis Baptistae
- Status: Pfarrkirche
- Historie: Konitz gehört zu den ältesten 25 Kirchen in Ostpommerellen. Die 1. Kirche (um 1205) war aus Holz erbaut. Die jetzige massive, im Langhaus 4 jochige Hallenkirche, ist zwischen 1340 und 1360 vom Deutschen Orden errichtet. Die Sterngewölbe des Altar- und Langhauses sowie des Turmes und die Kreuzgewölbe der Seiten- schiffe sind wahrscheinlich bei der Belagerung und Eroberung der Stadt 1466 zu Grunde gegangen. Die Pfarrei ist wahrscheinlich 1205 errichtet worden.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1651-1952 1651-1686
1695-1699
1713-1952
1651-1655
1713-1719
1725-1759
1761-1951
Kirche Konitz (Choinice) 1953 ff. 1953 ff. 1952 ff. Mormonen 1651-1660
1662-1890
1651-1655
1663-1679
1681-1699
1713-1890
1651-1655
1713-1890
Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg 1651-1878 1651-1686
1695-1699
1713-1878
1651-1655
1713-1719
1725-1759
1761-1878
Kirche Lichnau (Lichnowy)
- Name: St. Hedwig (St. Hedwigis Vid.)
- Status: Pfarrkirche
- Historie: Die jetzige massive Kirche mit ihrem weit in die Ferne hinausragenden Turm ist 1864 - 1866 für 27.000 Taler erbaut und am 19.07.1874 durch Weihbischof Georg Fechte konsekriert. Die durch einen Blitz am 08.06.1877 herabgeworfene Spitze wurde 1878 in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt. Die Pfarrei ist schon vor 1363, wenn nicht bereits unter den Pommerellenfürsten, durch Abzweigung errichtet worden.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1678-1758
1800-1891
1675-1757
1800-1944
1714-1757
1800-1933
Kirche Lichnau (Lichnowy) 1892 ff. 1945 ff. 1934 ff. Mormonen 1653
1678-1758
1800-1891
1675-1759
1800-1825
1828-1829
1831-1944
1714-1757
1800-1830
1852-1933
Kapelle Mosnitz (Moszczenica)
- Name: S. Bartholomaei Apost.
- Status: Filialkirche von Konitz (Choinice)
- Historie: Die Kirche ist massiv erbaut. Nur der Ostgibel ist, vielleicht in späterer Zeit, durch Fachwerk erneuert. Der Glockenstuhl ist aus Holz und neben der Kirche erbaut.
Kirche Obkaß (Obkas)
- Name: SS. Apost. Philippus et Jacobus
- Status: Filialkirche von Kamin (Kamień Krajeński)
- Historie: Anfänglich war Obkass eine Filialkirche von Groß Zirkwitz (Duża Cerkwica). Obkass erhielt seine erste Kirche im 17. Jahrhundert, die neue Kirche im Jahre 1877.
Kirche Osterwick (Ostrowite)
- Name: St. Jacobus (S. Jacobi Maj. Apost.)
- Status: Pfarrkirche
- Historie: Die jetzige massive Kirche mit Turm unter Schindeldach ist 1402 auf dem Berg des hl. Jakobus erbaut und Dom. post. fest. S. Michaelis 1435 konsekriert. In diesem letzteren Jahre 1435 wurden auch die Nachbarpfarreien Osterwick und Frankenhagen vereint. Die Errichtung der Pfarrei wird auf den Komtur Dietrich von Lichtenhain 1338 zurückgeführt. Durch eine Feuersbrunst 1653 wurden die Pfarrgebäude zerstört und die Kirche arg beschädigt.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1710-1719
1729-1810
1816-1913
1675-1751
1752-1849
1852-1944
1759-1912
Kirche Osterwick (Ostrowite) 1945 ff. 1945 ff. 1945 ff. Mormonen 1710-1890
1675-1751
1752-1849
1852-1944
1759-1912 Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg 1729-1752
1816-1883
1675-1751
1841
1845-1849
1852-1944
1759-1912
Kirche Reetz (Raciąż)
- Name: SS. Trinitatis
- Status: Pfarrkirche
- Historie: Die jetzige Kirche ist an Stelle des 1851 in einer großen Feuerbrunst zerstörten Holzhauses für etwa 17.500 Taler 1864-1866 erbaut worden. Die Pfarrei ist unter den Pommerellenfürsten schon im 13. Jhdt. errichtet worden.
- Kirchenbücher
Taufmatrikel Traumatrikel Sterbematrikel Diözesanarchiv Pelplin 1757-1938
1945-19821757-1877
1883-1938
1945-1998
1757-1876
1945-2003
Kirche Reetz (Raciąż) 1983 ff. 1999 ff. 2004 ff. Mormonen 1757-1890
1775-1877
1882-1890
1757-1876
1882-1890
Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg 1757-1882 1757-1877 1757-1799
1836-1876
Kirche Schlagenthin (Sławęcin)
- Name: St. Catharina (S. Catharinae Virg. Mart.)
- Status: Filialkirche von Lichnau (Lichnowy)
- Historie: Erbaut wurde die Kirche 1742 in Fachwerk und 1743 vom Caminer Domherren Adalbert Sadowicz und Pfarrer von Osterwick Edmundo Kühn benediciert. Schlagenthin ist als Pfarrei älter als Lichnau. Die Gründungsurkunde des Ortes und der Pfarrei fehlen. Im Jahre 1368 baten der Ortspfarrer Bedeke und der der Schulze Petzte aus Petztin der Komtur aus Tuchel, das von ihm gekaufte Klein Abrau nach Schlagenthin einzugemeinden. Dieses Dorf besaß hierdurch 95 Hufen. Abrau war 1362 als adeliges Gut ausgegeben und ist durch die Urkunde vom 05.01.1892 zur wiederhergestellten Pfarrei Danerau eingepfarrt. Die Pfarrhufen in Schlagenthin gingen durch Erbpacht in Privatbesitz über.